Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

Impf-Aktion

Streetdocs bei Suppenküche

Am Mittwoch, 9. Juni, war es auch in der Suppenküche soweit. Die Gäste konnten sich einen Impf-Pieks mit dem Impfstoff Johnson & Johnson abholen. Vorteil dieses Impfstoffs: Schon eine Dosis schützt ausreichend vor einer schweren Covid-Erkrankung.

23 Gäste der Suppenküche ließen sich impfen. Das Team um Dr. Peter Uebel klärte auf und beriet die Impfwilligen. Die 15-minütige Wartezeit im Anschluss an den Pieks wurde mit Kaffee und Getränken im Hof der Apostelkirche unter Einhalten der Abstands- und Hygieneregeln verkürzt.

"Alle Geimpften zogen froh und erleichtert ihre Wege weiter", berichtet Pfarrerin Kerstin Bartels. Auch die Verantwortlichen der Suppenküche seien sehr dankbar über das Angebot und die Initiative der Streetdocs.


Bitte Platz nehmen: Haupt- und Ehrenamtliche hatten alles vorbereitet. Foto: Prot. Jona-Kirchengemeinde

Das Team der Apostelkirche mit der neuen Kollegin aus dem Gemeindepädagogischen Dienst, Vera Klaunzer, den Hausmeistern Bernd Mundschau und Achim Schnepf und Pfarrerin Kerstin Bartels wurde unterstützt von der Kirchengemeinde Süd mit Pfarrerin Barbara Schipper und der Presbyterin Christine Müller-Kattwinkel. Zusammen mit Brigitte Eckardt vom Verein "Respekt: Menschen!" halfen sie bei der Organisation und Registrierung der Impfwilligen und errichteten eine kleine Impfstraße.

Suppenküche vorerst weiter im Freien

Die Suppenküche findet derzeit immer noch unter freiem Himmel im Hof der Apostelkirche statt. Die Teams aus den Kirchengemeinden sind langsam alle wieder an Bord und helfen tatkräftig mit, dass die 40 bis 60 Gäste werktags mit warmer Suppe und Gebäck der Bäckerei Theurer versorgt werden können. Wann die Suppenküche wieder in die Räume des Gemeindehauses zurückkehren wird, ist derzeit offen.

"Der jetzige Ablauf hat sich bewährt und ist eingespielt", sagt Pfarrerin Kerstin Bartels. Sie weiß aber auch, dass sich viele Gäste danach sehen, ihre Suppe wieder in Gemeinschaft und mit einem Schutz gegen Sonne und Regen im Sitzen einnehmen zu können. "Sobald die Corona-Lage dies zulässt, wird sich das Team auf diese veränderte Situation wieder einstellen", blickt sie voraus.

 

 

 

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