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Tödliches Mittelmeer

Vortrag und Diskussion

Direkt zum Flyer "Tödliches Mittelmeer" mit mehr Infos und dem Programm der Veranstaltung

Der Weg über das Mittelmeer bleibt die tödlichste
Seeroute der Welt. 2018 ertranken nach Angaben des
Weltflüchtlingswerks mindestens 2275 Menschen bei dem
Versuch, Europa zu erreichen. Zwischen Libyen und
Europa bezahlte jeder 15. Flüchtling und Migrant den
Überquerungsversuch mit dem Leben.
Trotz des Risikos machen sich immer wieder Männer,
Frauen und Kinder auf den Weg. Offenbar wiegen
Verzweiflung und Perspektivlosigkeit schwerer als die
Gefahr, zu ertrinken. Vor allem in Libyen herrschen
katastrophale Verhältnisse. Internationale
Hilfsorganisationen wie Amnesty International berichten
von Internierungen, unzureichender Ernährung und
Gesundheitsversorgung, Ausbeutung, Vergewaltigungen
und Folter. 

Die Abwehrmaßnahmen der Europäischen Union haben
die Zahl der Schutzsuchenden, die über das Mittelmeer
kommen, stark zurückgehen lassen. Europa hält sich die
Flüchtlingskrise vom Leibe. Das Elend der Flüchtlinge
hingegen dauert an. Das Sterben im Mittelmeer geht
weiter. Und nach wie vor treiben Gewalt, Hunger und
Perspektivlosigkeit Menschen dazu, ihre Heimat zu
verlassen. 

Wie sollen wir umgehen mit den Herausforderungen der
globalen Migration? Welche ethischen Verpflichtungen
gibt es aus christlicher und menschenrechtlicher
Perspektive? Welche politischen Lösungen sind möglich?

Susanne Schramm
Citykirchenpfarrerin Ludwigshafen 

Dr. Christoph Picker
Direktor der Evangelischen Akademie der Pfalz

 

 

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