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Neuer Senior

Alexander Ebel ab sofort im Amt

Stellvertreter der Dekanin nun im Amt – Pfarrer Alexander Ebel folgt auf Stefan Bauer – zur Person

Seit Anfang Dezember hat Dekanin Barbara Kohlstruck einen neuen Stellvertreter. Pfarrer Alexander Ebel (46) aus Altrip ist der neue Senior im Prot. Kirchenbezirk Ludwigshafen. Bei der Tagung der jüngsten Bezirkssynode Mitte November wurde der gebürtige Saarländer in dieses Amt gewählt. Zunächst für ein Jahr, dann stehen die nächsten Kirchenwahlen an. Viel Zeit bleibt Ebel daher nicht, um sich in die neue Aufgabe einzufinden. Schaut man auf seine bisherigen beruflichen Stationen, so wird ihm dies aber nicht schwerfallen.

Am zweiten Advent wird Stefan Bauer, bisheriger Stellvertreter von Dekanin Barbara Kohlstruck, offiziell vom Protestantischen Kirchenbezirk Ludwigshafen verabschiedet. Der ehemalige Pfarrer der Jona-Kirchengemeinde wird künftig auf eigenen Wunsch in Landau tätig sein. Somit übernimmt nun der neue Senior, Alexander Ebel, die Funktion der Stellvertretung im Dekanat. Zu Ebels Hauptaufgabe als Senior zählt fortan die regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen des Bezirkskirchenrats. Zudem wird er Ansprechpartner sein, wenn dringende Fragen beantwortet oder Entscheidungen getroffen werden müssen, während die Dekanin im Urlaub, erkrankt oder dienstlich abwesend ist.

Alexander Ebel ist seit fünf Jahren als Gemeindepfarrer in Altrip tätig. Fünfmal hat er mit dem damals neu gewählten Presbyterium das Kirchenjahr durchlaufen und nach und nach auch die Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kirchengemeinden kennengelernt. Ebel arbeitet bereits im Erweiterten Bezirkskirchenrat mit und hat über die Teilnahme an Visitationen einen zusätzlichen Einblick in die Situation einzelner Gemeinden und Kooperationsregionen bekommen. Zudem ist er Vorsitzender des Beirats für Öffentlichkeitsarbeit.

Sein Grundstudium hat der gebürtige Saarländer in Saarbrücken absolviert, das Hauptstudium in Heidelberg. Vikar war Ebel in Dannstadt und Assenheim.

Sieben Jahre hat der zweifache Familienvater kirchliche Rundfunkarbeit gemacht, im Evangelischen Pressehaus in Speyer, davon fünf Jahre als Evangelischer Privatfunkbeauftragter für Rheinland-Pfalz. Daran anschließend war er fünf Jahre lang im Landeskirchenrat tätig, als persönlicher Referent von Kirchenpräsident Christian Schad.

„Während ich Ökumene auf Kirchenleitungsebene oft eher als etwas schwierig empfunden habe, mir zu viel Kirchenpolitik im Spiel war, so habe ich in den vergangenen Jahren die Ökumene vor Ort sehr zu schätzen gelernt“, sagt Alexander Ebel. Der neue Senior sieht darin große, bei weitem noch nicht ausgeschöpfte Chancen. „Je nach Lage der Geographie und individueller Gemeindesituation vielleicht sogar größere Chancen als in den Kooperationsregionen.“ Offen ist der Pfarrer aus Altrip insbesondere auch gegenüber neuen Gottesdienstformen und -zeiten.

 

 

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