Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

Neuer Pfarrer

Seit 1. März im Einsatz


Ende Februar hat Florian Grieb seine Ernennungsurkunde erhalten, seit Anfang März ist er im Kirchenbezirk Ludwigshafen tätig. Foto: lk/Rummel

Florian Grieb hat zum 1. März eine Vollzeitstelle angetreten. "Ich werde dort eingesetzt, wo ich gebraucht werde", erklärt der 31-Jährige. Er wird zur Hälfte in der Jona-Kirchengemeinde eingesetzt, zur anderen in Oggersheim. In beiden Gemeinden wird er die Pfarrerinnen und Pfarrer unterstützten und punktuell Gottesdienste, Taufen und Beerdigungen übernehmen. In Jona arbeitet er zudem in der Kita "Apostelkirche".

Kindern wird er sich ab Mai verstärkt widmen – besser gesagt einem Kind. Dann nimmt er Elternzeit und löst seine Lebensgefährtin mit der Betreuung des wenige Monate alten Sohnes ab. Während der Elternzeit wird Grieb mit einer Viertelstelle voraussichtlich schwerpunktmäßig in der Jona-Kirchengemeinde  tätig sein.

Aufgewachsen ist Grieb in Altrip. Dort ist er nach seiner Konfirmation in die Jugendarbeit eingestiegen, hat Jugendgottesdienste mitgestaltet, Freizeiten mit auf die Beine gestellt und Kinderferienbetreuung übernommen. Die Jugendarbeit führte ihn dann ein paar Kilometer weiter nach Ludwigshafen. Damals, vor mehr als zehn Jahren, war die Jugendkirche im Entstehen und Florian Grieb arbeitete an deren Konzept mit. Hier gestaltete er jahrelang Jugendgottesdienste mit und leistete Verbandsarbeit für die Evangelische Jugend. Bis jetzt schwärmt er von der Jugendkirche: "Es hat viel Spaß gemacht, dort mitzuarbeiten, mit Gleichgesinnten etwas auf die Beine zu stellen." So reifte sein Entschluss, beruflich für die Kirche tätig zu sein. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) studierte Florian Grieb Theologie in Heidelberg und Kiel.

Abwechslungsreiches Vikariat

Sein Vikariat, die Ausbildung zum Pfarrer, begann er an der Erich-Kästner-Grundschule und der Berufsbildenden Schule in Ludwigshafen. Weiter ging es in der Jona-Kirchengemeinde. Nach dem Weggang von Pfarrer Stefan Bauer wurde Pfarrerin Barbara Schipper in Ludwigshafen-Süd Griebs Mentorin. So lernte der Vikar eine weitere Kirchengemeinde kennen. Eine Erfahrung, die er schätzt. "Ich habe mehr Einblicke gewonnen und mehr mitgenommen." Mit einem vier Monate langem Spezialvikariat bei der Arbeitsstelle für Frieden und Umwelt der Landeskirche endete seine Ausbildung.

Kirchenbezirk Ludwigshafen ist für Grieb etwas Besonderes

"Ich mache im Prinzip da weiter, wo ich aufgehört habe", sagt der 31-Jährige im Hinblick auf seinen Einsatzort Ludwigshafen, den er so gut kennt. "Ich kann einfach loslegen und muss mich nicht einarbeiten." Er ist ganz offen für seiner Aufgaben und die Menschen. Im Kirchenbezirk Ludwigshafen erkennt Florian Grieb drei Besonderheiten. Interessant findet er die Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden. Der Kirchenbezirk sei hierbei schon viel weiter als andere, ist sein Eindruck, den er im Vikariat gewonnen hat. Was den Kirchenbezirk auch auszeichnet, ist für ihn die starke diakonische Arbeit, unter anderem mit der Suppenküche an der Apostelkirche. Dritte Besonderheit ist das Zusammenleben und -arbeiten von Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen. yvw

 

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