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Neuer Name

Kirchengemeinde wählt Elisabeth

Nach Vorschlägen aus der Gemeinde und der Vorstellung einer engeren Auswahl vor der Gemeindeöffentlichkeit stellte schließlich das Presbyterium der Protestantischen Kirchengemeinde in der Gartenstadt im Januar einen Antrag an die Kirchenregierung. Darin heißt es:

„Elisabeth, die Mutter des Johannes, ist Trägerin der Hoffnung. Das Lukasevangelium berichtet, dass ihr Sohn Johannes vor Freude in ihrem Bauch hüpft, als die schwangere Maria sie besucht. Elisabeth ermutigt so als Namensgeberin eine Kirchengemeinde sich dem Auftrag an die Gemeinde Jesu, Trägerin der Hoffnung zu sein, zuversichtlich zu stellen – gerade in Zeiten von auch schmerzlichen Umstrukturierungsprozessen. Ihre Schwangerschaft steht für Wartezeiten, die zu den derzeit „kargeren“ Zeiten für das kirchliche Leben passen, die aber keine leeren Wartezeiten ohne Zuversicht und mit Ungeduld sind. Sie steht für die Erwartung, dass Gottes Heil den Menschen entgegenkommt. Neben diesen inhaltlichen Gründen passen die Namen zweier Kirchengebäude in der Gemeinde (Erlöser und Johannes) zu der biblischen Gestalt der Elisabeth. Somit bietet dieser biblische Name einen Bezug zur bisherigen Geschichte der Gemeinde.“

Haupt- und Ehrenamtliche hätten den neuen Namen gerne größer gefeiert, aber das wird wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Die beiden Pfarrer Theo Müller und Christoph Knack, Gemeindediakonin Heike Kühner und das Presbyterium freuen sich auch besonders, dass erstmalig in der Landeskirche eine Frauengestalt Namensgeberin für eine Gemeinde ist. Auch das sollte nach einem langen Kampf für mehr Gleichberechtigung in der Kirche eigentlich schon längst mal eine Selbstverständlichkeit sein.

 

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