Aktuelles aus dem Kirchenbezirk

29.12.2021

Großer Zustrom

"Weihnachtsfeier für Einsame"

An Heiligabend hat sich die Suppenküche an der Apostelkirche in ein Weihnachtsdorf verwandelt. Mit tatkräftiger Unterstützung vieler ehrenamtlicher Hände hat das Team der Suppenküche auch in diesem Jahr einen Corona-tauglichen Plan für die alljährliche "Weihnachtsfeier für Einsame" entworfen und umgesetzt.


Rund 100 Gäste hatten sich eingereiht, um an der Weihnachtsfeier teilzunehmen. Foto: GPD/Vera Klaunzer

Pünktlich zum Start der mobilen Weihnachtsfeier zog sich die Warteschlange bis an den Goerdelerplatz. Dekanin Barbara Kohlstruck hielt eine kleine Weihnachtsansprache, die aber wohl nur die ersten Wartenden hören konnten – und die hatten sich das auch redlich verdient. Schließlich harrten sie seit knapp zwei Stunden im Nieselregen aus und boten bei den letzten Vorbereitungen und Aufbauarbeiten da und dort eine helfende Hand.

Zu weihnachtlichen Klängen aus der Drehorgel des Ehepaars Cuntz bewegten sich die Gäste dann in einem langen Zug um das Gemeindehaus herum. Sie wurden mit Getränken versorgt und vom Weihnachtsmann am festlich geschmückten Weihnachtsbaum beschenkt. So manches kleine und große Kind bekam glänzende Augen beim Griff in den Jutesack. Jeder der knapp 100 Gäste durfte einen Geschenkbeutel mit Leckereien und einigen praktischen Accessoires mit nach Hause nehmen. An einer Feuerstelle vorbei führte der Weg ins Gemeindehaus, wo diesmal Fleischkäse und Nudelsalat zum Mitnehmen warteten – und natürlich ein feines Dessert nach Wahl. Den Nachtisch sponsorte Ortsvorsteher Osman Gürsoy. Bevor die Gäste das Gelände verließen, wurde jeder mit einem heißen Kaffee und einigen Plätzchen oder einem Stück Stollen für den Heimweg ausgerüstet.


Gute Stimmung beim Suppenküche-Team. Foto: GPD/Vera Klaunzer

Mobile Weihnachten passen irgendwie zur biblischen Geschichte. Dennoch ist das Team der Suppenküche froh, wenn es den Gästen nicht nur zwischen Tür und Angel begegnet, sondern wieder Tischgemeinschaft und ein Stück Tagesaufenthalt bieten kann. Darauf hofft das Team im nächsten Jahr. Vera Klaunzer/red

 

 

 

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