Pause gefällig?

.. Veranstaltungen heute, gestern und vorgestern.

Christen und Muslime lesen Bibel und Koran

Flyer mit den Einzelveranstaltungen zum Download

06. November 2018, 19 - 21 Uhr
Wo: Heinrich-Pesch-Haus
Frankenthalerstr 229, Ludwigshafen

Teil I: Leib und Seele

Leib und Seele werden häufig als Gegenpole dargestellt. Nach biblischer Vorlage bilden Körper, Seele und Geist jedoch eine Einheit. In ähnlicher Weise urteilt der Islam. Die Hoffnungen der Auferstehung scheinen sich in beiden Religionen jedoch zu unterscheiden. Während neutestamentlich die Orientierung an einem eher abstrakten Gerechtig-keitsreich dominiert, finden sich in Koran und Sunna sehr sinnenbetonte Explikationen. Der Abend widmet sich anhand von Primärtexten Nähen und Unterschiede in den Konzeptionen.
Einführung in die Texte: Dr. Matthias Rugel SJ, Talat Kamran.

04. Dezember 2018, 19 - 21 Uhr
Wo: Union Türkischer Gemeinden RLP-BW, Prinzregentenstraße 28, Ludwigshafen

Teil II: Hölle

Das Böse ist real. Es hat einen Ort, der ist zugleich sein „Ursprungs- und sein Zielort“. Und dafür haben Christentum und Islam  ein Wort: Hölle. Die Hölle galt in der christlichen Theologie lange als der Ort, an den die Verdammten im Anschluss kommen, wenn Gott am Jüngsten Tage Gericht über die Menschheit gehalten hat. Auch im Islam gilt die Hölle als unwirtlicher Ort, an den die Verdammten kommen. Aber was ist die Hölle und wo ist sie und wie lange? Ist sie ein realer Ort oder nur ein symbolischer? Ist sie etwas Seelisches? Hat sie einen moralischen Sinn?
Hat sie als Konzeption ausgedient?
Einführung in die Texte: Pfarrerin Susanne Schramm, NN

15. Januar 2019, 19 – 21 Uhr
Wo: Melanchthonkirche, Maxstr. 38, 67059 Ludwigshafen

Teil III: Paradies und Reich Gottes

Bibel und Koran kennen die Erzählung vom Paradies. Es ist ein Ort des Friedens und der Harmonie. Doch in beiden Erzählungen stellt sich bereits die Versuchung des Menschen ein. So kommt das Unvermeidliche, die Vertreibung und mit ihr die Hoffnung auf die Restitution des ursprünglichen Zustandes. Blickt man in die biblischen Schriften, so ist mit dem Garten Eden ein geographischer Ort gemeint. Die Hoffnungen auf das kommende Himmelreich sind dagegen an die Neuschaffung der Welt geknüpft. Der Islam kennt hingegen sehr sinnliche Ausmalungen des Paradieses.
Einführung in die Texte: Dr. Georg Wenz, Dr. El-Hadi Essabah

 

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