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Ökumene in ihrer (Ludwigshafener) Vielfalt

Über den eigenen Kirchturm hinaus mit Christinnen und Christen anderer Konfessionen Glauben leben, ist wichtiger Bestandteil kirchlichen Lebens. Ökumene gibt es an vielen Orten mit vielen verschiedenen Ausdrucksformen. Ökumenische Gottesdienste werden vielerorts - auch regelmäßig - gefeiert. Grundlage für die ökumenischen Aktivitäten ist der Ökumenische Leitfaden, den die Evangelische Kirche der Pfalz und das Bistum Speyer im zu Pfingsten 2015 feierlich und gemeinsam mit anderen Kirchen der ACK im Dom zu Speyer besiegelt haben. Für Ludwigshafen gibt es dazu ergänzend eine Konkretion in Form einer Ökumenischen Vereinbarung zwischen den beiden Dekanaten.

Gemeindepartnerschaften gibt es

mit Lorient:
Der Kirchenbezirk Ludwigshafen  pflegt Kontakte zur "Eglise Réformée du Grand-Ouest, Morbihan" in Lorient, der französischen Partnerstadt Ludwigshafens. Besonders die Kirchengemeinde Ludwigshafen-Pfingstweide organisiert mindestens alle zwei Jahre Zusammenkünfte und Arbeitstreffen, gemeinsam mit einer Partnerschaftsgruppe aus verschiedenen Gemeinden Ludwigshafens und dem Gustav-Adolf-Werk, Zweiggruppe Ludwigshafen.
Die ersten kirchlichen Kontakte waren schon 1962 durch ein Workcamp von Ludwigshafener Pfadfindern in Lorient entstanden. Nach der Besiegelung der Städtepartnerschaft 1963 waren es Dekan Theo Seifert und der Reformierte Pastor Albert Trubert, die 1964 die kirchliche Partnerschaft begründeten.

mit Oranienbaum:
Partnerschaft  der Ev. Kirchengemeinde Oranienbaum bei Dessau mit der Erlöserkirchengemeinde Lu-Gartenstadt.
Die Partnerschaft besteht seit 1986. Den ersten Anstoß gab die Fahrt zweier  Gemeindeglieder bei Fahrten mit der Ev. Erwachsenenbildung in die damalige DDR. Bei einem dritten privaten Besuch kam es zum Kontakt mit der Oranienbaumer Kirchengemeinde, bei der es sofort „funkte“.
Viele Gruppen besuchten in den Jahren vor der Wende die Partnergemeinde. Von dort waren es verständlicherweise nur einzelne Personen, die uns besuchen konnten. In diesen Jahren sind Freundschaften entstanden zwischen Gemeindegliedern. Sie waren nicht nur getragen durch materielle Hilfe, so nötig und wichtig sie war, sondern vor allem durch das seelsorgerliche Gespräch unter Freunden. Dies ist sicher auch der Grund, das die Partnerschaft nach der Wende und trotz  Pfarrerwechsel auf beiden Seiten bis heute Bestand hat.
Neben den privaten Beziehungen gibt es auch Besuche von Gemeindegruppen., z.B. des Kirchenchors und von Konfirmandengruppen.

Die ACK
Die Einheit der Christen zu fördern, ist das Ziel der ökumenischen Bewegung. In vielen Ländern geschieht dies durch Nationale Kirchen- und Christenräte. In Deutschland ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) das repräsentative Organ und Forum der christlichen Kirchen.
Derzeit gehören 16 Kirchen als Mitglieder und 4 Kirchen als Gastmitglieder zur ACK (Evangelische Kirche in Deutschland, Römisch-katholische Kirche, Orthodoxe Kirchen, Orientalisch-Orthodoxe Kirchen, evangelische Freikirchen und andere kleinere Kirchen). Dazu kommen 3 Gruppierungen bzw. Organisationen als Ständige Beobachter. Damit repräsentiert die ACK ein weites und vielfältiges Spektrum der kirchlichen Ökumene.
Näheres unter http://www.oekumene-ack.de/ 

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