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Abschluss der Klimaschutz-Initiative

Abschlussveranstaltung des Klimaschutz-Teilkonzeptes für Ludwigshafen

Am 18.Januar 2017 um 19.00 Uhr hat das Ingenieurbüro Dahlem im Gemeindezentrum Pfingstweide, Brüsseler Ring 55, in Anwesenheit von Oberkirchenrat Michael Gärtner, Dekanin Barbara Kohlstruck und ca. 50 Interessierten aus den Ludwigshafener/Altriper Kirchengemeinden.

Vorab konnte jede Kirchengemeinde bereits die Ergebnisse der Untersuchung ihrer Gebäude begutachten. In detailierter Weise wurden Zahlen und Fakten dargestellt, die nun in konkrete Maßnahmen münden (können). Jeder Gemeinde ist es überlassen, nun ihren Teil zum Klimaschutz, zum Energiesparen und zum Gebäudeerhalt beizutragen. Das Büro Dr.Dahlem hat in der Untersuchung zahlreiche Möglichkeiten aufgezeigt, unterteilt in Maßnahmen an den Gebäuden und der Anlagentechnik. Allein die mit ca. 300.000,--€ zu Buche schlagende Umsetzung der Anlagenverbesserungen würden helfen, das Klimaziel von minus 20% Kohlendioxid-Ausstoß für das Dekanat zu erreichen.

Jetzt geht es an die Umsetzung

Maßnahmen, die nun umgesetzt werden, können von Seiten des Dekanats mit 30% (max. 10.000,--€ je Maßnahme) bezuschusst werden, Voraussetzung ist ein entsprechender Antrag an den Bezirkskirchenrat (hier zum herunterladen). Weitere Informationen in Kürze.

Begehung abgeschlossen - Auswertung beginnt 

Ende Juli war es so weit. Das Ingenieurbüro Dahlem konnte vermelden, dass nun erfolgreich alle Gebäude des Protestantischen Kirchenbezirks begangen wurden. Jetzt beginnt die spannende Auswertung der Daten, die dann im Spätjahr im Rahmen der Abschlusspräsentation allen Gemeinden und Verantwortlichen vorgestellt werden.

 

Erfolgreiche Zwischenpräsentation

Informationen und Fachforen - Gelungene Zwischenpräsentation des "Klimaschutz-Teilkonzeptes für die Gebäude des protestantischen Dekanats Ludwigshafen" am 9.März 2016 im Gemeindezentrum Pfingstweide

Vor ca. 50 Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte die Mannschaft des Ingenieurbüros Dr. Dahlem erste Ergebnisse und Erfahrungen aus den Begehungen im Kirchenbezirk Ludwigshafen.

Fachforum 1: Warm ohne Verluste (Dieter Graef, Energieberater)

Die Optimierung der Heizungsanlage ist eine der effizientesten Sparmaßnahmen. Der Energieberater Dieter Graef erklärte Steuerungsmöglichkeiten,
damit nicht mehr Öl oder Gas verbraucht wird als nötig. Am Modell einer Heizung wurden Einstellungen simuliert und dem Publikum erläutert, wie der Aufwärm- und Abkühlprozess günstig gestaltet werden kann.

Fachforum 2: Dämmungen und LED-Beleuchtung realistisch betrachtet (Uwe Beckmann und Sibylle Wiesemann, Klimaschutzmanagerin)

Sibylle Wiesemann erläuterte verschiedene Möglichkeiten der Wärmedämmung, zeigte mögliche Fehlerquellen auf und verwies auf die unterschiedlichen Dämm-Materialien und -kosten.

Uwe Beckmann stellte dem Publikum verschiedene LED-Leuchtmittel vor, zeigte die Effizienz dieser neuen Technik auf und erläuterte die Bedeutung der Farbtemperatur in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungszweck.

Mit praktischen Beispielen, auch aus den ersten Begehungen, lieferten beide Referenten wertvolle Informationen.

 

ALLGEMEINES

"Klimaschutz-Teilkonzeptes für die Gebäude des protestantischen Dekanats Ludwigshafen"

So lautet der offizielle Titel des vom Dekanat begonnenen Beitrags des Protestantischen Kirchenbezirks Ludwigshafen zum Klimaschutz.

Mittlerweile fanden die ersten Begehungen statt, der Beginn der systematischen Erfassung der Daten von Gebäuden, Energieverbräuchen etc. In dem ca. ein Jahr dauernden Prozess werden die Gebäude des Kirchenbezirks und der einzelnen Kirchengemeinden baulich und energetisch untersucht. Den Kirchengemeinden wird zum Abschluss ein Bericht zur Verfügung gestellt, der Empfehlungen für energetische und bauliche Sanierungen gibt. Mit der Durchführung dieses Projektes verfolgt der Kirchenbezirk zwei Ziele. „Wir wollen zum einen verlässliche und vergleichbare Daten über den Zustand unserer Gebäude, um so Klarheit zu erhalten, wo wir investieren müssen, um die Gebäude zu erhalten. Wir wollen die Ergebnisse aber zum anderen auch nutzen für Entscheidungen, welche Gebäude wir in Zukunft möglicherweise abgeben oder anders nutzen.“

Nach dem Krieg wurde der Gebäudebestand stark ausgeweitet, da auch die Gemeindegliederzahlen stetig anwuchsen. Heute ist dieser Bestand sowie der Unterhalt für die Gemeinden bei zurückgehenden Kirchenmitgliedszahlen kaum noch tragbar. Außerdem soll ein kontinuierliches Energiemanagement eingeführt werden, das mit der Erfassung der Verbrauchsdaten Potentiale zur Senkung des Energieverbrauchs und damit der Kosten aufzeigen soll.

Die Durchführung des Projektes obliegt dem  Ingenieurbüro Dahlem (http://www.bauphysik-dahlem.de/). Die Hälfte der Kosten wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BUMB) getragen, der Rest aus Mitteln der Landeskirche, die diese für Klimaschutzmaßnahmen bereitgestellt hat.

Weitere Informationen unter www.frieden-umwelt-pfalz.de

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programm und Projekte decken ein breites Sprektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbaucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderkennzeichen: 03K01803

www.klimaschutz.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

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