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Klimaschutz-Teilkonzept (KSI)

Klimaschutz-Teilkonzept für die Gebäude des protestantischen Dekanats Ludwigshafen (KSI)

Jetzt geht es an die Umsetzung

Maßnahmen, die nun umgesetzt werden, können von Seiten des Dekanats mit 30% (max. 10.000,--€ je Maßnahme) bezuschusst werden, Voraussetzung ist ein entsprechender Antrag an den Bezirkskirchenrat (hier zum herunterladen). Bis Ende April waren alle Kirchengemeinden aufgerufen, entsprechende Zuschussanträge für die empfohlenen Maßnahmen zu stellen, die der Bezirkskirchenrat auch bereits größtenteils genehmigt hat. Bezüglich der Heizungsoptimierung werden die Kirchengemeinden u.a. dadurch unterstützt, dass durch einen Fachmann ein Gebäude spezifisches Leistungsverzeichnis für einen hydraulischen Abgleich erstellt wird, das als Grundlage für eine Angebotseinholung dienen kann. Auch über die Möglichkeit weiterer öffentlicher Zuschuss  wurde informiert.

40% - wir machen mit!

Die Klimamanagerin der Landeskirche hat im Kirchenbezirk die neue landeskirchliche Kampagne „40% - wir machen mit“ vorgestellt, mit der Kirchengemeinden ein weiteres Mal motiviert werden, Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen. Diese Kampagne lässt sich bestens mit dem Klimaschutz-Teilkonzept des Kirchenbezirks verzahnen.

Das Reden vom Klimaschutz mündet so in Taten!

Abschlussveranstaltung am 18.Januar

Am 18.Januar 2017 um 19.00 Uhr hat das Ingenieurbüro Dahlem im Gemeindezentrum Pfingstweide, Brüsseler Ring 55, in Anwesenheit von Oberkirchenrat Michael Gärtner, Dekanin Barbara Kohlstruck und ca. 50 Interessierten aus den Ludwigshafener/Altriper Kirchengemeinden den Gesamtbericht vorgestellt.

Einladungsflyer zum Download

Vorab konnte jede Kirchengemeinde bereits die Ergebnisse der Untersuchung ihrer Gebäude begutachten. In detailierter Weise wurden Zahlen und Fakten dargestellt, die nun in konkrete Maßnahmen münden (können). Jeder Gemeinde ist es überlassen, nun ihren Teil zum Klimaschutz, zum Energiesparen und zum Gebäudeerhalt beizutragen. Das Büro Dr.Dahlem hat in der Untersuchung zahlreiche Möglichkeiten aufgezeigt, unterteilt in Maßnahmen an den Gebäuden und der Anlagentechnik. Allein die mit ca. 300.000,--€ zu Buche schlagende Umsetzung der Anlagenverbesserungen würden helfen, das Klimaziel von minus 20% Kohlendioxid-Ausstoß für das Dekanat zu erreichen.

Hier können Sie bei Interesse den Gesamtbericht (pdf, 78 Seiten) herunterladen.

 

Begehung abgeschlossen - Auswertung beginnt 

Ende Juli war es so weit. Das Ingenieurbüro Dahlem konnte vermelden, dass nun erfolgreich alle Gebäude des Protestantischen Kirchenbezirks begangen wurden. Jetzt beginnt die spannende Auswertung der Daten, die dann im Spätjahr im Rahmen der Abschlusspräsentation allen Gemeinden und Verantwortlichen vorgestellt werden.

 

Erfolgreiche Zwischenpräsentation

 

Informationen und Fachforen - Gelungene Zwischenpräsentation des "Klimaschutz-Teilkonzeptes für die Gebäude des protestantischen Dekanats Ludwigshafen" am 9.März 2016 im Gemeindezentrum Pfingstweide

Flyer zur Zwischenpräsentation zum Download


Vor ca. 50 Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte die Mannschaft des Ingenieurbüros Dr. Dahlem erste Ergebnisse und Erfahrungen aus den Begehungen im Kirchenbezirk Ludwigshafen.

Dekanin Kohlstruck begrüßte die Anwesenden und stellte fest, "dass Umweltfragen für die Kirche keine Frage des "nice to have" ist, sondern wir als Kirche eine genuine Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung haben. ... Drei Stichworte sind mir in diesem Zusammenhang wichtig geworden:
Effizienz, Konsistenz und Suffizienz oder etwas einfacher gesagt: besser, anders, weniger.
Effizienz
meint – mit besserer, schlauerer Technik den Energie- und Ressourcenverbrauch senken. Hocheffizienzpumpe sind dafür ein gutes Beispiel. darin sind wir richtig gut, das findet viel Zustimmung.
Konsistenz bedeutet insbesondere Naturverträglichkeit also natürlich Rohstoffe. Papier statt Plastik, Holzwolle statt Styropor...Solarenergie statt fossile Energie. Also andere Materialien, andere Rohstoffe, andere Techniken. Hier gibt es schon mehr Skepsis gegenüber diesem ganzen Ökokram.
Und schließlich Suffizienz. Das ist die schlichteste, aber wohl auch schwerste Form der Energieeinsparung, nämlich einfach weniger. Denn es geht ja nicht nur darum, meine Energiekosten zu reduzieren, sondern es geht um einen zukunftsfähigen Lebensstil, der bei 2 Tonnen CO2 pro Erdenbürger liegt. Da haben wir noch einiges vor uns. Derzeit liegt der Prokopfverbrauch an CO2 in Deutschland bei ca. 11 Tonnen.

Im Anschluss berichtete Dr.Dahlem für das durchführende Projektbüro vom Fortgang der Begehungen und manchen Schwierigkeiten, die man auf dem Weg zu bewältigen habe. Insgesamt gebe es er aber einen guten Fortschritt.

Nach einem Pausenimbiss waren die Anwesenden dann zu zwei Fachforen eingeladen.

Fachforum 1: Warm ohne Verluste (Dieter Graef, Energieberater)

Die Optimierung der Heizungsanlage ist eine der effizientesten Sparmaßnahmen. Der Energieberater Dieter Graef erklärte Steuerungsmöglichkeiten,
damit nicht mehr Öl oder Gas verbraucht wird als nötig. Am Modell einer Heizung wurden Einstellungen simuliert und dem Publikum erläutert, wie der Aufwärm- und Abkühlprozess günstig gestaltet werden kann.

Fachforum 2: Dämmungen und LED-Beleuchtung realistisch betrachtet (Uwe Beckmann und Sibylle Wiesemann, Klimaschutzmanagerin)

Sibylle Wiesemann erläuterte verschiedene Möglichkeiten der Wärmedämmung, zeigte mögliche Fehlerquellen auf und verwies auf die unterschiedlichen Dämm-Materialien und -kosten.

Uwe Beckmann stellte dem Publikum verschiedene LED-Leuchtmittel vor, zeigte die Effizienz dieser neuen Technik auf und erläuterte die Bedeutung der Farbtemperatur in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungszweck.

Mit praktischen Beispielen, auch aus den ersten Begehungen, lieferten beide Referenten wertvolle Informationen.

 

AVANTI- Schulung für Energiebeauftragte

Am 18.November konnten die Energiebeauftragten das Energiemanagement-System "Avanti" kennenlernen. Im Rahmen des Klimaschutz-Teilkonzeptes müssen alle teilnehmenden Kirchengemeinden ihre Daten in das System einpflegen. Diese Daten bilden die Grundlage für die Ermittlung von Einsparpotentialen und sind schließlich auch messbare Größen für den Erfolg des Konzeptes.

 

Auftaktveranstaltung zum Klimaschutz-Teilkonzept für Ludwigshafen

Einladungsflyer zum Download

Am 23.September fand um 19.00 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Durchführung des Klimaschutz-Teilkonzeptes im Prot. Gemeindezentrum Pfingstweide statt. Vertreterinnen und Vertreter der teilnehmenden Kirchengemeinden waren eingeladen, umfassende Informationen über den genauen Ablauf des Projektes zu bekommen. Auch die Öffentlichkeit war geladen.

Die Klimaberaterin der Landeskirche, Frau Sybille Wiesemann, skizzierte das Projekt. Sie wird auch über den ganzen Zeitraum mit "im Boot sein", da die Landeskirche das Projekt ebenfalls unterstützt.

Breite Zustimmung zur Durchführung des Klimaschutz-Teilkonzeptes in Ludwigshafen

Zwischen November und März 2014/2015 haben fast alle Ludwigshafener Presbyterien sich für die Teilnahme zur Durchführung eines Klimaschutz-Projektes entschieden. Dekanin Kohlstruck schrieb an die Adresse der Kirchengemeinden: "Ich danke Ihnen an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für Ihre Zustimmung. Ist sie doch Ausdruck der Verbundenheit der Kirchengemeinden in Ludwigshafen – denn nur gemeinsam können wir ein solches Projekt angehen -, als auch des Bewusstseins, dass wir als Kirche in Sachen Klimaschutz eine besondere Verantwortung haben."

Auf der Bezirkssynode im März stellte die Dekanin den Zeitplan für die Durchführung vor. Nach erfolgter Antragstellung Ende März 2015 beginnt die Suche nach einem Ingenieurbüro, das die Gebäudeerhebung durchführt. Doch auch die Kirchengemeinden sind zur Mithilfe aufgefordert. Jeweils zwei Ansprechpartner sind gesucht, die bei der Erhebung der Daten und der Begehung der Gebäude Rede und Antwort stehen können. Auch Bauunterlagen sollen, soweit vorhanden, eingesehen werden.

ALLGEMEINES

"KSI: Klimaschutz-Teilkonzept für die Gebäude des protestantischen Dekanats Ludwigshafen"

So lautet der offizielle Titel des vom Dekanat begonnenen Beitrags des Protestantischen Kirchenbezirks Ludwigshafen zum Klimaschutz.

Mittlerweile fanden die ersten Begehungen statt, der Beginn der systematischen Erfassung der Daten von Gebäuden, Energieverbräuchen etc. In dem ca. ein Jahr dauernden Prozess werden die Gebäude des Kirchenbezirks und der einzelnen Kirchengemeinden baulich und energetisch untersucht. Den Kirchengemeinden wird zum Abschluss ein Bericht zur Verfügung gestellt, der Empfehlungen für energetische und bauliche Sanierungen gibt. Mit der Durchführung dieses Projektes verfolgt der Kirchenbezirk zwei Ziele. „Wir wollen zum einen verlässliche und vergleichbare Daten über den Zustand unserer Gebäude, um so Klarheit zu erhalten, wo wir investieren müssen, um die Gebäude zu erhalten. Wir wollen die Ergebnisse aber zum anderen auch nutzen für Entscheidungen, welche Gebäude wir in Zukunft möglicherweise abgeben oder anders nutzen.“

Nach dem Krieg wurde der Gebäudebestand stark ausgeweitet, da auch die Gemeindegliederzahlen stetig anwuchsen. Heute ist dieser Bestand sowie der Unterhalt für die Gemeinden bei zurückgehenden Kirchenmitgliedszahlen kaum noch tragbar. Außerdem soll ein kontinuierliches Energiemanagement eingeführt werden, das mit der Erfassung der Verbrauchsdaten Potentiale zur Senkung des Energieverbrauchs und damit der Kosten aufzeigen soll.

Hier finden Sie die ausführliche Vorstellung des Projektes.

Die Durchführung des Projektes obliegt dem  Ingenieurbüro Dahlem (http://www.bauphysik-dahlem.de/). Die Hälfte der Kosten wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BUMB) getragen, der Rest aus Mitteln der Landeskirche, die diese für Klimaschutzmaßnahmen bereitgestellt hat.

Weitere Informationen unter www.frieden-umwelt-pfalz.de

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programm und Projekte decken ein breites Sprektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbaucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Förderkennzeichen: 03K01803
Laufzeit 01.09.2015 - 28.02.2017

www.klimaschutz.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

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